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Lange vor der Eroberungszüge der Spanier bewohnten diese Gegend bereits die „Diaguiten“, ausgezeichnete Landwirte und Keramikkünstler. Sie bewohnten hauptsächlich das Elquital, welches sich von La Serena nach Osten bis zu den Anden hinzieht. Diese sehr fruchtbaren Gebiete werden auch heute noch durch ausgeklügelte Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft und vor allem für den Weinanbau benutzt. Aus einem Teil der Weintrauben wir das Nationalgetränk Chiles, der Pisco, hergestellt.
Auf diesem üppigen, fruchtbarem Boden, mit klarem Himmel und frischen Meeresbrisen kann der Besucher die Stadt La Serena mit ihren terrakottafarbenen Dächern, koloniale Gebäude, zarte Hibiskusblüten und Bougainvilleas geniessen, seine Straßen, Alleen, Gärten und Parks, Kirchen und geheimen Ecken erkunden und ihren geschichtlichen Ursprüngen auf den Grund gehen. Diese Eleganz und Harmonie sind kein Zufall. Der ehemalige Präsident Gabriel González Videla (1946-1952) wurde in der Stadt geboren und hat durch seine Heimatliebe in einem „Plan Serena“ die Erhaltung des kolonialen Baustils rechtlich fixiert.
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